winterland
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Hier findet ihr ein paar Songtexte, die ich für ziemlich gut halte.
Subway to Sally - Kleine Schwester
Woher kommst du, kleine Schwester?
mit der Last auf deinen Schultern,
mit so angestrengtem Lachen,
in den Augen so viel Grau
Woher kommst du, kleine Schwester,
mit so dünnen, kalten Fingern
und dem Zittern in der Stimme,
wie bei einer alten Frau?
Komm zu mir kleine Schwester.
Ich bringe dich ins Licht, kleine Schwester.
Komm her zu mir (ins Licht), kleine Schwester.(ins Licht)
Ich bringe dich ins Licht.
Es verbrennt dich nicht.
Was verbirgst du, kleine Schwester?
Niemand hört die stummen Schreie.
Niemand sieht dich leise weinen.
Du hast keine Tränen mehr.
Was verbirgst du, kleine Schwester
Welches Werkzeug riss die Wunden
Was ist in dich eingedrungen
Du bist so hilflos, still und leer
Komm zu mir (ins Licht), kleine Schwester
Ich bringe dich ins Licht, kleine Schwester
Komm her zu mir (ins Licht), kleine Schwester (ins Licht)
Ich bringe dich ins Licht
Es verbrennt dich nicht
Was verbirgst du, kleine Schwester
Wonach hungert deine Seele
Nach Vergessen oder Rache
Nach Vergeltung ohne Plan
Komm zu mir (ins Licht), kleine Schwester
Ich bringe dich ins Licht, kleine Schwester (ins licht)
Komm her zu mir (ins Licht), kleine Schwester (ins Licht)
Ich bringe dich ins licht
Es verbrennt dich nicht
Subway to Sally - Narben
Mit der Klinge fahr ich langsam
Meinen Unterarm hinauf.
Dann ein Schnitt, klein und flach,
Und die Welt um mich blüht auf.
Schmerz schärft alle meine Sinne,
Jede Faser ist gestimmt.
Und ich hör den Körper singen,
Wenn der Schmerz die Last mir nimmt.
Tiefer, noch ein bisschen tiefer
Schneid ich in den weißen Arm.
Aus der Wunde sickert lautlos
Dunkles Blut und mir wird warm.
Das Blut so rot, das Blut so rein.
Die Zeit heilt meine Wunden nicht.
Mein Blut zu sehn, ist wunderschön,
Mein Blut zu sehen, tröstet mich.
Glück durchströmt den ganzen Körper.
Schmerz treibt jeden Schmerz heraus.
Um auf diese Art zu fühlen,
Nehm’ ich all das Leid in Kauf.
Das Blut so rot, das Blut so rein
Die Zeit heilt meine Wunden nicht
Mein Blut zu sehen ist wunderschön
Mein Blut zu sehen tröstet mich
Ich verletze nur die Hülle.
Alles was darunter liegt,
Hab ich so tief eingeschlossen,
Dass es sich mir selbst entzieht.
Das Blut so rot, das Blut so rein
Das Blut so rot, das Blut so rein
Die Zeit heilt meine Wunden nicht
Mein Blut zu sehen tröstet mich
Das Blut so rot, das Blut so rein
Die Zeit heilt meine Wunden nicht
Mein Blut zu sehen ist wunderschön
Mein Blut zu sehen tröstet mich
Farin Urlaub - Kein Zurück
Du stehst am Fenster, und du schaust hinaus,
und draußen scheint die Sonne, doch in dir herrscht tiefe Nacht.
Wenn nicht ein letzter Rest von Zweifel in dir wäre,
hättest du schon längst den letzten Schritt gemacht.
Leben, leben
Niemand da, der dich versteht
und weiß, was in dir vor sich geht.
Geh durch die Straßen, und du siehst:
um dich herum, da tobt das Leben,
doch in dir tobt nur der Tod.
Du würdest alles für 'nen Notausgang aus diesem
Leben geben oder für ein Rettungsboot.
Hilflos, hilflos
Du weißt nicht mehr, wohin mit dir.
Du willst überall sein, bloß nicht hier.
Nie wieder Liebeskummer, nie wieder allein,
nie wieder Pech, nie wieder Glück.
kein Kuss im Regen und kein Sonnenuntergang.
Mach dir klar, es ist wahr: es gibt kein zurück!
Mit einer Waffe an der Schläfe willst du dich,
für alle Ewigkeit von deinem Schmerz befreien.
Soll denn das Zucken deines Zeigefingers tatsächlich,
der letzte Akt in deinem Leben sein?
Leben, leben
Die eigenen Schmerzen enden zwar,
doch mach dir bitte eines klar:
Du hast dein Leid nur gegen Anderes eingetauscht.
Nichts ist besser, nicht ein Stück.
Die dich verlieren, werden den Schmerz für immer spüren,
wenn du gehst - du verstehst: es gibt kein zurück!
Du siehst an allem nur die negativen Seiten,
schwimmst in einem tiefen Meer von Traurigkeit.
Tatsache ist zwar, dass wir alle sterben müssen,
nur die Meisten hätten gerne noch mehr Zeit.
Leben, leben
Wir haben nur dies eine Leben.
Ein Zweites kann dir keiner geben.
Nie wieder Sorgen haben, nie wieder verlieren.
Nie wieder Pech, nie wieder Glück.
Keine zweite Chance und erst recht kein Happy-End.
Mach dir klar, es ist wahr: es gibt kein zurück!
Böhse Onkelz - Narben
Ich blicke auf meine Narben
Zeichen von vergangen Tagen
Schnitte so tief und wahr
Geschichten von dem der ich mal war
Wunden der Zeit
Für immer mein Kleid
Schwer abzulegen
Sind sie – ein Fluch oder mein Segen?
Ich weiß was mich erwartet
Ich kenne dieses Bild
Ich kenne meine Wege
Und ich weiß – dass ich sie nicht mehr gehen will
Ein Buch in Haut geschrieben
Ein lebenslanger Spiegel
Begraben in der Zeit
Im Nebel der Vergangenheit
Die Narben auf unseren Seelen
Bestimmen den Gang des Lebens
Hand aufs Herz
Spürst du den Schmerz
Ich weiß was mich erwartet
Ich kenne dieses Bild
Ich kenne meine Wege
Und ich weiß – dass ich sie nicht mehr gehen will
Schon alles bereist
Schon alles erlebt
Alles lange her
Von der Zeit verweht
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